Peperoni oder Paprikafilets
Peperonifilets (Paprika) in Essig-Kräuter-Sud!
Hier die Bastelanleitung und einige Bilder! Viel Spass beim Nachbauen!
ACHTUNG!!
Wir Schweizer sagen Peperoni dazu, unsere Freunde aus Deutschland Paprika
Säubern, Ausnehmen und Teilen!
Zuerst werden die Peperoni gewaschen, der Stiel wird entfernt, die Frucht wird in vier Teile zerteilt und die Kerne etc. entfernt!
Servieren zu!
Wir stellen das Glass mit den Peperoni jeweils bei einem "kalten" Nachtessen, oder bei einem Fleischfondue auf den Tisch. Sie passen zu fast allem, Fisch Fleisch oder Käse!
Zum Zvieri, Jause, oder Brotzeit!
Lagern
Wir lagern diese eingemachten Paprikas in unserem Keller über einige Monate! Wenn gut und sauber gearbeitet wurde sollte da nichts schief gehen! Wenn ein Glass aufgemacht wird soll es nachher im Kühlschrank gelagert und in den nächsten Wochen gegessen werden!
Wir achten darauf dass nicht jeder mit seiner Gabel darin herum plantsch, das bringt nämlich Verunreinigungen herein und das Gemüse wird anfangen zu schimmeln oder ähnliches. Wir legen immer ein extra Gabel zum Schöpfen dazu!
Abfüllen der Filets
Da die Filets ja mittlerweile kalt sind, lege ich sie kurz, Farbe um Farbe in den Sud damit sie auch nochmals heiss werden. Wichtig, nur zum aufheizen in den Sud geben, wenn sie zu lange darin bleiben verkochen sie und werden matschig! Jetzt das Heisse Wasser aus den Gläsern und Schicht um Schicht einfüllen. Zuerst überall die Gelben, dann kommen die Roten und so weiter.
Natürlich kann jeder seine Farbkombination so wählen wie er es gerne sieht! Zum Schluss schütte ich den Sud mit einer Schöpfkelle über die Peperoni. natürlich kommen auch die Kräuter und die Gewürze mit ins Glass! Mit der Gabel werden die Peperoni nochmals bewegt, so, dass alle Lufteinschlüsse zwischen den Filets draussen sind. Nochmals Essigwasser nachschütten und fertig. Jetzt alle Deckel drauf und abkühlen lassen.
Gläser
Die Einmachgläser sollten sehr sauber sein und nicht zu gross, ich fülle sie mit heissem Wasser, so bleibt alles schön keimfrei und wir riskieren keinen Glasbruch durch einen Hitzeschock! So, jetzt sind wir ja schon bereit zum abfüllen.
Der Sud
Jetzt machen wir den Sud bereit, 2/3 guten Essig, 1/3 Wasser Salz, Pfeffer, Senfkörner etc. nach Geschmack, zwei Lorbeerblätter und 3 Gewürznelken!
Achtung!
Die Nelken dürfen nicht mit ins Einmachglass, sie bleiben nur während des Kochens in der Pfanne, danach werden sie herausgefischt!
Häuten und Filetieren
Sobald man die Schnitze gut in die Hand nehmen kann werden sie von der lästigen Haut befreit! Das erfordert etwas Geduld und Geschick. Das erste Mal wird es nicht so einfach gehen aber mit der Zeit lernt man dazu!
Je besser die Haut entfernt ist umso bekömmlicher sind die Peperoni-Filets später beim Verzehr.
Viele Leute haben Peperoni oder Paprika nicht so gerne weil Ihnen das Gemüse nach dem Essen aufstösst! Das hängt vor allem an den Häuten die ja sehr schwer verdaulich sind, deshalb entfernen wir diese!
Jetzt noch das Filetieren, ich schneide die Peperonis in Streifen von ca. 5 mm Breite, aber das kann jeder machen wie es ihm beliebt!
Im Ofen backen!
Die Peperoniteile werden jetzt auf ein Kuchenblech gelegt und in den Ofen geschoben. Mit 220°C und Grill Einstellung werden die Teile langsam braun und vor allem sie werfen Blasen. Wenn grosse Blasen entstehen oder sich die Oberfläche sichtlich verändert kann man die Stücke aus dem Ofen nehmen.
Vorsicht, die Gelben brauchen am längsten bis sie gar sind, dann die Grünen und am schnellsten sind die Roten. Also die Roten nicht zu lange im Ofen lassen sonst werden sie butterweich und man kann sie nicht mehr häuten!
Trocknen und Einölen
Jetzt wird die Haut der Teile abgetrocknet und eingeölt, so werden sie dann im Ofen schön braun und die Haut kriegt grosse Blasen!
Ruhen lassen!
Jetzt werden die Stücke auf ein Gitter gelegt um abzukühlen. Darüber decken wir ein mit kaltem Wasser benetztes Tuch, so ziehen sie nochmals etwas Wasser und kühlen etwas schneller aus!
Das Ganze gut köcheln lassen damit sich der Geschmack der Gewürze auf den Essig überträgt, zum Schluss kommen die vorher bereitgelegten Kräuter in den Sud. Hier kann man verwenden was man gerade im Garten findet!
Ich habe Majoran, Thymian, etwas Rosmarin und Basilikum verwendet!
Die Kräuter erst zum Schluss beigeben, damit sie nicht ganz verkocht sind. so kann man sie ganz dekorativ in die Gläser einbauen!
Na dann viel Spass beim ausprobieren und "än guetä" oder "Mahlzeit"